Nachtlager vor der Schweizer Grenze

Endlich. Endlich bin ich losgekommen. Der 1. April wollte mich zeitweise mit kleinen Mini-Regenschauern ein wenig ärgern, aber ansonsten bin ich zufrieden:
Rund 270km habe ich geschaft. Zwar „brummen“ meine Hände immer noch ein wenig, aber so muss das sein, bei der Einzylinder-Fraktion.

Was mich viel mehr wundert, ist die Tatsache, dass ich alle sieben Sachen in meine kleinen Koffer bekommen habe.

Die gesamte Ausrüstung

Die Spielzeugkiste

Neben den wirklich wichtigen Dingen wie Klamotten und Hygiene-Artikel, gibts die vielen schönen technischen Spielsachen. 🙂

Nachdem der ganze Kram auf dem Bike ist, stelle ich schon mal fest: Der Hauptständer ist nun überflüssig – bei dem Gewicht schaffe ich es nicht mehr, die Maschine auf den Ständer zu hebeln.
Der Zündschlüssel schon im Schloss, stelle ich beim letzten Check fest, das die Kette viel zu stramm sitzt. Also noch mal absatteln.

Irgendwann sitze ich tatsächlich fahrender Weise auf der Tenere. Bis auf einen kleinen Tankstop brumme ich bis Freiburg, wo ich mir im Vapiano den Bauch vollschlage und auf diese drei hübschen Mädels treffe. Die Jura und BWL Studentinnen haben allerdings auch keine Idee, wo man günstig eine Unterkunft bekommt.
Ein kurzfristiger Twitter, Facebook, Skype und Couchsurfing-Aufruf bleibt ebenfalls erfolglos.

Also fahre ich einfach mal weiter. Es ist eh schon dunkel – das Blödestes was einem auf Nachtplatzsuche passieren kann.
Ich telefoniere die Pensionen der letzten Dörfchen vor der schweizer Grenze durch. Fehlanzeige.
Na gut, dann ab in den Acker. Via Google Maps Satellitenbild finde ich einen vielversprechenden Feldweg und siehe da, 10min später habe ich meinen Nachtplatz gefunden. Bis ich im Zelt im kuscheligen Schlafsack sitze, vergeht noch mal eine Stunde – dass muss schneller gehen. Das zurechtfummeln der Elektronik und Bericht schreiben, noch mal eine Stunde. Die Nacht wird kurz, morgen muss ich früh raus – ich will nicht vom ansässigen Bauer geweckt werden.

Das "Wasserschlösschen"

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